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File: Advent News Nr.05 - Jan.2010
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Die Gemeinden aus der Offenbarung - IV
„Das himmlische Universum hat mit ernsthaftem Interesse das ganze Leben Jesu beobachtet - jeden Schritt von der Krippe bis zum gegenwärtigen, schrecklichen Schauplatz. Welch ein Vorgang war das für die zehntausend mal zehntausend Engel, die Cherubim und Seraphime, die alle auf Ihn blickten. Sie sahen den Sohn Gottes, ihren Befehlshaber in Seinen übermenschlichen Todesqualen, wie Er offensichtlich auf dem Schlachtfeld starb, um ei- ne verlorene, untergehende Welt zu erretten. Der gesamte Himmel hatte dem Gebet Christi zugehört. In Seiner Seelenqual brachte Er drei Mal über Seine schwachen und zitternden Lippen den Schrei, ’O, mein Vater, wenn es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst‘ [Mat 26,39], er- schütterte den ganzen Himmel. Sie sahen ihren HERRN inmitten von Legionen satanischer Kräfte, wie Seine menschliche Natur mit schauderndem, geheimnisvollem Entsetzen niedergebeugt wurde. Im Himmel herrschte Stille. Kein Harfenklang ertönte. Hätten Sterbliche die Bestürzung des himmlischen Heeres sehen können, als diese in stillem Schmerz beobachteten, wie der Vater Seinem geliebten Sohn die Strahlen des Lichts, der Liebe und Herrlichkeit entzog, dann würden sie besser verstehen, wie verhasst die Sünde in Seinen Augen ist.
In der äußersten Krise, als Herz und Seele unter der Last der Sünde zusammenbrachen, wurde [der Engel] Gab- riel gesandt, um den göttlichen Leidensträger zu stärken und zu stützen und Ihm auf Seinem blutbefleckten Weg beiseite zu stehen. Während der Engel Ihn in Seiner Ohnmacht stützte, nahm Christus den bitteren Kelch und trank ihn willig. Vor den leidenden Einen kommt das Jammern einer verlorenen und untergehenden Welt, und Seine blutbefleckten Lippen sprechen trotzdem die Worte: ’es geschehe Dein Wille und nicht meiner, denn die Menschheit würde zugrunde gehen, wenn ich nicht diesen bitteren Becher austrinken würde.‘
Die Prophetie sagt uns, dass der ’Allmächtige‘, der Heilige vom Berg Paran, die Kelter allein treten musste; ’und von dem Volk war keiner‘ [Jes 63,3 – KJV] bei Ihm. Sein Arm allein erwirkte die Erlösung; Er war bereit für das Opfer. Die schreckliche Szene war vorbei. Die Todesqual, die keiner als Gott aushalten konnte, hatte Christus getragen.“ The Signs of the Times, 9. Dezember 1897.

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